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Pankl Racing spekulativ kaufen 27.11.2001
Die Telebörse-online
Die Experten von "Die Telebörse-online" raten zum spekulativen Kauf der Aktien von Pankl Racing Systems (WKN 914732).
Seit der Neue Markt im Oktober vergangenen Jahres in die Knie gegangen sei, habe die Pankl-Aktie um ungefähr ein Viertel zulegen können. Dieser Kursanstieg werde von positiven Unternehmensnachrichten untermauert. Im vergangenen Geschäftsjahr habe das Unternehmen den Umsatz um 37 Prozent auf 54 Millionen Euro verbessert, das operative Ergebnis (EBIT) sei um 19 Prozent auf 9,3 Millionen Euro gestiegen. Dies entspreche einer Marge von 17 Prozent.
Die Gesellschaft sei international der Rennsportzulieferer Nummer Eins. Das Rennsportgeschäft sei praktisch konjunkturunabhängig und speise sich selbst durch die ständige Abnutzung der Komponenten. Dies garantiere Pankl kontinuierliche Umsätze. Das zweite Standbein bilde das Helikoptergeschäft. Im Juli habe das Unternehmen über seine US-Tochter einen Großauftrag der US-Armee über 3,8 Millionen Dollar an Land gezogen. Seither liefere Pankl dem Militär Rotorkomponenten.
Mit diesen beiden Geschäftsbereichen erziele das Unternehmen bei konstant hohen Gewinnmargen ein organisches Wachstum von ungefähr 25 Prozent jährlich. Die notwendige Kursfantasie erhalte der Titel aber seitens eines aussichtsreichen Forschungsprojekts. Die Österreicher würden momentan einen Diesel-Converter entwickeln. der die Schadstoffemission schwerer Dieselmotoren um bis zu 99 Prozent reduzieren solle. Mit dem fertigen Produkt, das im Jahr 2003 auf den Markt kommen solle, könnte sich Pankl einen Riesenmarkt eröffnen.
Unternehmenschef Gerold Pankl erwarte für 2003 einen nennenswerten Umsatzsprung. Die vorsichtigen Prognosen der Experten würden erste Converter-Umsätze für das Jahr 2004 implizieren. Ein stabiles Wachstum von 25 Prozent aus den übrigen Segmenten vorausgesetzt, rechne man für das Jahr 2004 mit ca. 200 Millionen Euro Umsatz. Aber auch Pankls Mitbewerber würden an ähnlichen Projekten arbeiten. Pankl scheine zwar derzeit die Nase vorn zu haben, das sei aber noch lange keine Erfolgsgarantie. Das 2002er KGV belaufe sich auf 17. Selbst ohne die Converter-Fantasie wäre diese Bewertung im Hinblick auf das margenträchtige Wachstum angemessen.
Das Mega-Projekt mit einbezogen, ist die Pankl-Aktie für die Experten von "Die Telebörse-online" auf dem augenblicklichen Niveau von 41 Euro ein klarer Langfristkauf für spekulative Investoren, wobei ein Stopp-Loss bei 34 Euro gesetzt werden sollte.
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